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8. Forum Claussen-Simon-Stiftung am 5. Juni 2015


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'Alster-Rundfahrt und Führung durch die Hamburger Kunsthalle'

Bei sonnigem Wetter haben die Stipendiaten und Alumni der Claussen-Simon-Stiftung die Stadt Hamburg von einer ihnen neuen Seite kennengelernt. 

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Wir schipperten alle zusammen mit einem historischen Alsterdampfer über die Außenalster. So konnten wir das schöne Panorama der Stadt mit seinen Kirchtürmen und Brücken sowie die idyllischen Uferzonen bestaunen.
Danach ging es zur Besichtigung der Ausstellung ‚SPOT ON - Meisterwerke der Hamburger Kunsthalle’. Kunsthistoriker vermittelten uns ihr Wissen von der Klassischen Moderne bis hin zur Gegenwart. Herzstücke der Sammlung und unserer Führung waren Werke wie Johann Georg Hinz’ Kunstkammerregal, Caspar David Friedrichs Das Eismeer, Édouard Manets Nana und Max Beckmanns Odysseus und Kalypso. Zum Abschluss unseres Besuchs in der Hamburger Kunsthalle betrachteten wir lange die beeindruckenden Rauminstallationen Measurements of Time von Richard Serra und Healing with Paintings von Ilya Kabakov.


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'Is simple beautiful? - Chancen und Risiken frugaler Innovationen'

In seinem Vortrag erklärte Professor Herstatt anhand konkreter Praxisbeispiele die Bedeutung von frugalen Innovationen. 

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Beispiele für frugale Innovationen deutscher Unternehmen sind ein für den indischen Markt entwickelter Mähdrescher der Firma Claas, der BharatBenz-LKW von DaimlerBenz in Indien oder Röntgengeräte von Siemens in China.

Frugale Innovationen kommen im Konsumgütergeschäft und im Geschäftskundenbereich (B2B) zum Einsatz. Sie sind – vereinfacht gesagt – Produkte und Dienstleistungen, die auf der einen Seite eine hohe Erschwinglichkeit und auf der anderen Seite hohe Qualität („affordable excellence“) vorweisen. Es geht also um hochwertige Problemlösungen für preissensible Kunden, die kein Geld für Funktionen ausgeben wollen bzw. können, die sie nicht benötigen. 

Prof. Dr. Cornelius Herstatt ist Leiter des Instituts für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) an der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Gründer des Center for Frugal Innovation (CFI). Im Mittelpunkt seiner Forschung stehen Themen wie das Management der frühen Innovationsphasen, Open Source Innovation, Demographischer Wandel und Innovation sowie Frugal Innovation. 

Sind frugale Innovationen nur für Entwicklungsländer mit derzeit hoher Nachfrage relevant oder gibt es auch bei uns in Europa ein wachsendes Interesse an diesen? Welche sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen unterstützen möglicherweise  diesen Trend? Diese und viele andere Fragen wurden in der dem Vortrag folgenden Expertenrunde beantwortet und mit dem Publikum diskutiert. 

Dipl.-Ing. Michael v. Forstner ist Leiter Zentrales Produkt- und Innovationsmanagement der  Jungheinrich AG.

Dr. Rajnish Tiwari ist Projektleiter am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH).

Die Moderation übernahm Christian Graf, Leiter des Geschäftsbereiches Recht, Sachverständigenwesen, Streiterledigung der Handelskammer Hamburg

Prof. Dr. Christoph Niehus nahm als Geschäftsführer für die Claussen-Simon-Stiftung Stellung.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom Duo Christine Beimel & Johann Jacob Nissen.

© Fotos: seensimple/Cicoria