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4. Forum Claussen-Simon-Stiftung, 15. & 16. Dezember 2011

Erläuterungen und Bilder zum Forum


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Die Matinee im Bucerius Kunst Forum

Als erster Teil der Matinee im Bucerius Kunst Forum sprach der ZEIT Dossier-Redakteur Henning Sußebach mit den Stipendiaten des Programms 'Begeistert für Wirtschaft & MINT' der Stiftung über seinen im Mai 2011 erschienen Artikel 'Liebe Marie'. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Führung durch die Ausstellung 'Die Erfindung des Bildes - Frühe italienische Meister bis Botticelli'.

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Inhalt des Vortrags beim gemeinsamen Frühstück war die in den letzten Jahren zunehmend wahrgenommene Intensivierung von Schule, unter anderem durch die Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 auf 8 Jahre. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion hatten die Stipendiaten die Möglichkeit, mit dem Redakteur Sußebach, zwei Vertretern der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg, Herrn Dr. Michael Just, Leitung Fachaufsicht Gymnasien, und Herrn Burghard Ahnfeldt, Schulaufsicht und -beratung, sowie Herrn Dr. Stefan Buse von der Technischen Universität Hamburg-Harburg dieses Thema intensiv zu diskutieren.

Anschließend erhielten die Stipendiaten eine Führung durch die Kunstausstellung 'Die Erfindung des Bildes - Frühe italienische Meister bis Botticelli'.


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Vortrag und Diskussion in der Handelskammer

Über 250 Gäste besuchten die Vortragsveranstaltung mit anschließender Diskussion in der Handelskammer Hamburg. Bei diesem öffentlichen Teil des 4. Forum Claussen-Simon-Stiftung ging Prof. Dr. Nassehi von der Ludwig-Maximilians-Universität München der Frage nach, wie wir in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit Ungewissheit umgehen.

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Welche Risiken erscheinen gesellschaftlich vertretbar, und welcher Aufwand erscheint angemessen, um Risiken zu 'beherrschen'? Die Veranstaltung hat mit einem Vortrag von Professor Dr. Armin Nassehi begonnen, dem durch Sendungen im Bayerischen Fernsehen einem breiteren Publikum bekannten Soziologen. Für ihn ist Nicht-Wissen eine besondere Ressource, weshalb er in seinem Vortrag die Chancen und Potenziale des Nicht-Wissens an Beispielen aus unterschiedlichen Lebensbereichen herausarbeitete.

In der anschließenden Diskussion erläuterten weitere Experten ihre teils sehr unterschiedlichen Positionen und zeigten auf, welche Konsequenzen sie für ihre beruflichen Handlungsfelder ziehen. Im Podium saß Robin Kroha, ISO/IEC 27001 Lead Auditor. Er hat u.a. für das Bundesamt für Informationssicherheit die für alle Bundesbehörden verfügbaren Rahmenwerke für Notfall- und Krisenübungen erstellt. Überdies wurde die Diskussion durch die Beiträge des Prof. Dr. Sucharit Bhakdi bereichert. Er ist Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Weithin bekannt wurde er neben seiner Forschung auch durch Stellungnahmen in der ARD-Dokumentation 'Die Angst-Industrie'. Prof. Dr. Christoph Niehus hat als Koordinator des Programms 'Begeistert für Wirtschaft & MINT' von Claussen-Simon-Stiftung und FOM Hochschule für Oekonomie & Management unsere Stiftung vertreten.

© Fotos: seensimple/Cicoria